Für ein paar Tage war ein neues Modell im Dropdown. Claude Fable 5. Kein Announcement, keine Mail, kein Countdown. Einfach da.
Was ich getestet habe
Ich habe alte Sessions reaktiviert – laufende Projekte, bekannte Aufgaben – und die gleichen Prompts mit Fable laufen lassen. Das ist ein fairer Vergleich, weil man weiß was Sonnet oder Opus dazu sagt und sofort sieht wo der Unterschied liegt.
Der war spürbar. Fable hält mehr Kontext gleichzeitig, macht weniger Wiederholungen, braucht weniger Iterationen. Besonders bei mehrstufigen Prozessen – wo das Modell plant und kleinere Modelle ausführen – war das merklich schneller und klarer.
Das Problem mit den Limits
Ich bin schnell gegen die Nutzungsgrenzen gelaufen. Innerhalb von Stunden. Fable rechnet offensichtlich teurer – was Sinn macht, mehr Leistung kostet Rechenzeit. Dann war das Modell wieder weg aus dem Dropdown.
Was ich gerne noch getestet hätte
Besonders interessiert mich der Mix: Fable als Architektur- und Planungsmodell, Haiku oder Sonnet für die Ausführung. Den habe ich nicht mehr getestet.
Ich finde es schade. Ein bisschen mehr Zeit wäre schön gewesen.